Die Ausstellung „The Clock of War“ in Basel fand in den ukrainischen Medien Beachtung

Die Ausstellung „The Clock of War“, die Kozak Buvette gemeinsam mit Ukrainian Photodiary und UNION Basel mitorganisiert hat, wurde kürzlich in mehreren ukrainischen Nachrichtenbeiträgen vorgestellt.
Wir freuen uns, diese Geschichten mit Ihnen zu teilen:
- 25.06.2026 — Ukrainisches Fototagebuch
- 19.06.2026 — Ukrainisches Fototagebuch
- 18.06.2026 – 1TV Odessa: „Ein Blick auf sich selbst von außen“
Ein Bericht befasst sich damit, wie ukrainische und schweizerische Besucher auf die Fotos reagieren und inwiefern sich ihre Sichtweisen unterscheiden können.
Anna Trumpi, Mitglied des Teams von UNION Basel und Mitorganisatorin der Ausstellung, spricht über die Fotografie als Mittel, komplexe Themen besser zu verstehen. Für das Schweizer Publikum können Fotos vom Krieg in der Ukraine das Thema persönlicher und verständlicher machen.
.png)
Grégoire Farbe, Gründer von Kozak Buvette und Besucher der Ausstellung in Basel, berichtet, dass er trotz des Schreckens des Krieges eine Verbindung zu den auf den Fotos abgebildeten Menschen spürt – als würde er einen kleinen Teil ihrer Realität gemeinsam mit ihnen erleben.
.png)
Natalia Petrova, eine Besucherin der Ausstellung in Odessa, spricht über die besondere Kraft der Fotografie. Die Betrachter sehen zerstörte architektonische Wahrzeichen und die Gesichter von Menschen, die auf ihre Angehörigen warten, die sich noch in Gefangenschaft befinden.
.png)
Vita, eine Besucherin der Ausstellung in Basel, weist darauf hin, wie leicht man einen Krieg aus den Augen verlieren kann, wenn er das eigene Leben nicht unmittelbar betrifft. Deshalb ist es ihrer Ansicht nach besonders wichtig, diese Fotos im Ausland zu zeigen, wo die Menschen den Krieg nicht am eigenen Leib erleben.
.png)
Dieselben Bilder können für ukrainische und internationale Betrachter unterschiedliche Bedeutungen haben. Ein Foto, das den Verlust eines Tieres zeigt, mag für einen internationalen Betrachter einen Verlust darstellen, während es für einen Ukrainer auch die Geschichte eines geretteten Lebens und von Hoffnung erzählen kann. Ebenso können Fotos von zerstörten Gebäuden von internationalen Betrachtern als Verlust des Stadtbildes wahrgenommen werden, während Ukrainer darin die alltägliche Realität erkennen, die Folgen eines Angriffs schnell zu beseitigen.
.png)
Für die Ukrainer ist „The Clock of War“ auch eine Möglichkeit, sich selbst mit den Augen anderer zu betrachten. Die Ausstellung ist in zwölf thematische Bereiche gegliedert, darunter der Verlust geliebter Menschen, der Verlust der Heimat und der Verlust der Kindheit.
Zu den eindrucksvollsten Fotos gehören nicht unbedingt jene, die die physischen Folgen von Raketen- und Drohnenangriffen zeigen, sondern die Gesichter der Menschen, die trotz allem weiterleben und kämpfen.
Über „Ukrainisches Fototagebuch“
Natalia Mykhailenko, eine Mitorganisatorin des Projekts „Ukrainian Photodiary“, die dessen Arbeit in Odessa unterstützt, spricht über die Initiative und deren Entwicklung.
.png)
Das Projekt wurde vom Schweizer Fotografen Patrick Lüthy ins Leben gerufen und ist ein offenes Fotoarchiv, das den Alltag in der Ukraine während des Krieges dokumentiert. Über die Website „Ukrainian Photodiary“ kann jeder Fotos beisteuern.
„Ukrainian Photodiary“ ist ein gemeinnütziges Projekt. Die im Rahmen des Projekts gesammelten Spenden fließen in die humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in der Ukraine, unter anderem in die Bereitstellung von Medikamenten.


